Das "Jahr der Bibel 2003" war eine Aktion, die von allen Kirchen, die in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland zusammengeschlossen sind und den christlichen Werken und Verbänden getragen wurde. Ziel war es
> die Bibel in die Öffentlichkeit zu tragen
> Menschen in und außerhalb der Gemeinden für die Bibel neu zu begeistern
> kreative und phantasievolle Wege zu finden, die Ur-kunde unseres Glaubens neu zu erschließen

Viele Kirchengemeinden sind dadurch angespornt worden, neue Formen zu finden, um auf die Bibel aufmerksam zu machen und die Bibel zu erschließen. Die Aktivitäten der Soester Gemeinden, die vom "Rat Soester Gemeinden" koordiniert wurden, bleiben auf dieser Seite dokumentiert.

Im Abschlussgottesdienst zum Jahr der Bibel betonte der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Wolfgang Huber, den ökumenischen Charakter dieses Jahres. Die vielfältigen Aktivitäten der Kirchen mit der Bibel hätten deutlich gemacht, dass die Weite der Christenheit mit der biblischen Botschaft eine gemeinsame Wurzel habe. Er rief dazu auf, dem "Jahr der Bibel" viele Jahre mit der Bibel folgen zu lassen. Die Bibel solle als Kulturgut, Lebensbuch und Gotteswort erschlossen werden. Christen müssten ein gemeinsames Gedächtnis für die Wurzeln des Glaubens bewahren. Die biblischen Geschichten könnten als "Landkarte des Verstehens" dienen und sollten weithin bekannt gemacht werden. Die Bibel brauche nicht nur Erzähler, sondern Zeugen, die für ihre Wahrheit einstünden.